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Spreesprotten 32 Klein/Pilotprojekt

Die ganze Familie im Fokus
 

Diese neue Gruppe ist im Juni 2018 gestartet:

In dieser Gruppe werden Kinder ab 11 Monaten bis ca. drei Jahren betreut. Die Kinder wechseln nach ihrem dritten Geburtstag und nach dem Ende des Kita Jahres in altersgemischte Gruppen.

Durch eine behutsame Eingewöhnung gestalten wir den großen Schritt aus der vertrauen familiären Beziehung in ein neues herausforderndes und unbekanntes Lern- und Beziehungsfeld.

Auch für die Eltern ist dieser Schritt von Bedeutung.

In unserem Pilotprojekt versuchen wir zu „erforschen“ wie sich die neue Welt als Eltern gestaltet, und ob und wie Unterstützung möglich ist. Wir bieten Raum für Austausch, Kontakt, Überraschung und die Möglichkeit neues über sich zu erfahren.

Wir sind neugierig was sich entwickelt.

Team der 32 Klein

Christin Pech

Hallo, Ich bin Christin und arbeite seit 2017 bei den Spreesprotten. Im Juli 2018 begann ich, gemeinsam mit Johanna, Ines und Sven (unseren Familiencoach), die Pilotprojektgruppe mit aufzubauen. 

Meine Haltung als Mensch und Erzieherin ist eine gute Mischung aus den Ansätzen von Maria Montessori, Reggio und Emmi Pikler. Ich stimme vor allem und in vielem Jesper Juul zu, der die Beziehung zwischen Erwachsenen und Kind als Basis beschreibt, von der alles beginnt und diese weder als autoritär noch als gleichberechtigt, sondern als gleichwürdig beschreibt und immer wieder betont: "Kinder brauchen keine Grenzen, sondern Erwachsene mit Grenzen." Mit diesem Paket an Wissen und Haltung begegne ich täglich den Kindern, meinen Kollegen und den Eltern  und überprüfe, reflektiere, justiere gegebenenfalls und lerne dabei immer wieder Neues dazu. Mich mit den Kindern zu freuen, wenn sie etwas geschafft haben, ihnen Mut zu machen, wo sie sich nicht trauen oder ihnen Worte und Halt zu geben, wenn sie sich unsicher und hilflos fühlen, bildet einen essentiellen Teil unserer (Beziehungs)Arbeit hier. Am Ende steht das Vertrauen,  dass die Kinder richtig sind, wie sie sind und sich ebenso "richtig" entwickeln werden.

Johanna Müller

Mein Name ist Johanna Müller,
geb. 1980 in Erfurt. Nach dem Abitur habe ich ein FSJ in Schottland gemacht und danach Soziale Arbeit in Leipzig studiert. Ich habe anschließend in einem erlebnispädagogischen Camp für krebskranke Kinder (Barretstown/Irland) und im Hort in Leipzig gearbeitet bis ich 2008 nach Berlin gezogen bin. Berufsbegleitend habe ich 2006/07 eine Montessori-Ausbildung absolviert. Nach der Geburt meiner Tochter 2008 begab ich mich auf die Suche nach einem Kinderladen und bin so 2010 bei den Spreesprotten gelandet. 2012 ist meine zweite Tochter geboren und nach einer zweijährigen Elternzeit habe ich wieder zu arbeiten begonnen. Seit 2015 bin ich auch Facherzieherin für Integration. Die Kinder auf dem Weg zur Selbstständigkeit respektvoll und individuell zu begleiten ist mir ein großes Anliegen. Kreativität, Geduld und Optimismus sind dabei meine persönlichen Stärken. Im April 2019 habe ich ein berufsbegleitendes Studium an der ASH Berlin begonnen ("Master Kinderschutz - Dialogische Qualitätsentwicklung in den Frühen Hilfen und im Kinderschutz") 

Ines Otto

Hallo, ich bin Ines Otto.
Meine Ausbildung als Erzieherin habe ich am Pestalozzi-Fröbel-Haus in Berlin absolviert. In den 90er Jahren machte ich zusätzlich eine Ausbildung zur Gesangslehrerin und arbeitete dann über 10 Jahre mit Gesangsschülern und an einer Schauspielschule. Seit Mai 2011 gehöre ich zum Team der Spreesprotten. 2018 machte ich die Zusatzausbildung zur Facherzieherin für Integration. Seit 2016 gebe ich auch A-Capella-Improvisations-Seminare und Seminare zum Thema Heilen mit Stimme, Rhythmus und Musik.

Meine Erfahrung mit Musik, Rhythmus und Stimme als körperliches Element fließen immer wieder situationsbezogen in meine pädagogische Arbeit mit den Kindern ein. Mir ist es wichtig, die Kinder in ihren Bedürfnissen, Ideen und Spiel-Räumen durch einen offenen und direkten Kontakt zu begleiten, und mich verantwortungsbewusst und authentisch zu zeigen. Mich faszinieren Beziehungsdynamiken und ihr Wachtumspotential, insbesondere im gegenseitigen Anerkennen von individuellen Unterschieden. Ich arbeite mit Humor, bodenständigem Tiefgang und einer guten Prise Leichtigkeit.

Sven Liefhold

http://familienarchitekt.de
https://www.beziehungen-fuer-fortgeschrittene.com/

Zusätzlich zur Begleitung der Kinder bieten wir hier auch eine Begleitung der Eltern an. Die Eltern erhalten selbstverständlich auch Beratung in Erziehungsfragen. Aber darüber hinaus geht es hier vor allem um mehr Lebensqualität für die Eltern und damit die ganze Familie.

 

Wir Eltern sehen uns heutzutage in unserem Leben mit vielen scheinbar unvereinbaren Herausforderungen konfrontiert. Die berufliche Karriere soll vorangetrieben werden oder zumindest gut genug verdient werden, um angemessen für die Familie sorgen zu können. Dabei wollen wir aber auch genug Zeit und Energie für die Kinder haben und eine gute Beziehung zu Ihnen. Wir haben den Wunsch nach erfüllender Partnerschaft. Und für viele wird es immer wichtiger dem Wunsch nach Selbstverwirklichung nachzugehen.

Gleichzeitig wurden Eltern im Verlauf der letzten Jahrzehnte mit unterschiedlichen Leitbildern, entgegengesetzten pädagogischen Strömungen, konkurrierenden Erziehungsrezepten und einer Vielzahl von Warnungen vor Erziehungsfehlern konfrontiert. Wir wissen als Eltern immer mehr um unseren Einfluss auf die Entwicklung der Kinder (im „Positiven“, wie im „negativen“ Sinne).

 

All das erzeugt heute einen ungeheuren Druck für viele Eltern und führt zwangsläufig zu einem Mangel an Lebensqualität. An dieser Stelle soll unser Angebot Abhilfe schaffen, in Form von Life- und Beziehungscoaching, Stresslöse-Sitzungen und Mediationen zu den persönlichen Themen der Eltern.

Dabei geht es nicht um Erziehungstipps. Es geht um eine nachhaltige Begleitung der Eltern in ihrem Entwicklungs- und Wachstumsprozess im/als System Familie. Wir wollen sie in ihrer persönlichen Entfaltung genauso unterstützen, wie in dem tiefen Wunsch nach Verbundenheit mit ihren Lieben.

Wir begreifen Familie als Potenzialentfaltungsgemeinschaft. Nicht nur für Kinder, sondern auch für die Eltern und/oder Bezugspersonen. Unsere Kinder spiegeln uns jeden Tag. Sie zeigen uns, wo wir unklar in der Kommunikation sind, wo es eine Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit gibt. Wo wir eigene Themen haben, die wir noch nicht gelöst haben. Wenn es uns gelingt den Ball, den uns unsere Kinder mit ihrem Verhalten zuspielen aufzunehmen und damit zu „spielen“ ist Familie ein echter Wachstumsbeschleuniger.

Wir wollen dabei alle denkbaren und undenkbaren Familienmodelle willkommen heißen und unterstützen.

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